Die Märkte

„Aller Anfang ist schwer, am schwersten der Anfang der Wirtschaft.“ (Johann Wolfgang von Goethe, Hermann und Dorothea)

Wir kennen das von Wahlprognosen: Mit ausgefeilten statistischen Methoden lassen sich die Befragungsergebnisse eines intelligent ausgewählten Panels erstaunlich zuverlässig auf eine Grundgesamtheit übertragen. Bei der Einschätzung nationaler Märkte jedoch wenden wir die jedem von uns verfügbaren Methoden nicht an: persönliche Erfahrungen und die Ableitung von Beobachtungen aus unserem eigenen Mikrokosmos auf die Makroebene. Wenn Sie etwa einen Umzug in einen anderen Stadtteil planen, werden Sie sich die Gegend vorher genau ansehen. Welche Schulen gibt es, wo können Ihre Kinder spielen, wo sind der nächste Bäcker, der Supermarkt oder ein Fitness-Studio? Viele Dinge werden Sie vor einem Umzug klären, abhängig von Ihren individuellen Bedürfnissen.

Zur Beantwortung Ihrer Fragen werden Sie nicht allein offiziell verfügbare Informationen nutzen, sondern Sie werden Gespräche führen, sich mit Anwohnern unterhalten und in Ihrem Bekanntenkreis umhören – Sie nutzen also das Wissen von Fachleuten.

Wenn es um das Potenzial von und den Zugang zu neuen Märkten geht, erleben wir jedoch häufig das Gegenteil. So ist es naiv zu glauben, eine in England funktionierende Strategie für den Markteintritt lasse sich 1:1 auf Kontinentaleuropa übertragen. Jeder Markt funktioniert nach eigenen Gesetzen, und viele Unternehmen scheitern bei dem Versuch, im deutschsprachigen Raum Fuß zu fassen.

Wir sind bereits seit vielen Jahren vertrieblich in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig und kennen die spezifischen Eigenarten dieser Märkte genau.